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7 Ländertour (2013) |
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Tag 1: Samstag: (Ruhrpott - Bayerischer Wald)
Für die diesjährige Motorradtour war kein festes Ziel geplant. Leider haben sich einige mögliche Mitfahrer durch diesen Umstand abschrecken lassen und sind lieber Zuhause geblieben. Einer konnte leider krankheitsbedingt nicht mitfahren. So hat es sich ergeben, dass wir als kleine Gruppe mit 6 Motorrädern unterwegs waren. Um den Start zu vereinfachen haben wir die erste Unterkunft für 2 Übernachtungen vorgebucht. Der Wetterbericht hat Wort gehalten und so fuhren wir um 8:00 Uhr bei leichtem Nieselregen tapfer vom Ruhrpott dem 700 km entfernten Bayerischen Wald entgegen. Als einziger hatte ich mir Regenklamotten übergestülpt. Der Rest von der Truppe hat es erst
Mal vorgezogen die Regensachen im Tankrucksack spazieren zu fahren. So kam es das der erste Stopp frühzeitig eingeleitet werden musste. Denn die Optimisten mussten nun auch ihre Regensachen anziehen. Unser "Bandit" Fahrer hat auch gleich die Gelegenheit genutzt sein Spritfass aufzufüllen, um so dem Debakel aus dem letzten Jahr im Siegerland ohne Benzin liegenzubleiben aus dem Weg zu gehen. Auf der Anreise sollte es dann für gerade mal 50 km ohne Regen reichen. Ab Passau verlassen wir die Autobahn und fahren ein ganzes Stück an der Donau entlang. Gegen 17:00 Uhr treffen wir dann endlich am
“Flairhotel-Obermüller” in Untergriesbach ein. Hier werden wir für unsere Reisestrapazen mit einem leckeren Bier entlohnt.
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Die Donau bei Passau |
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Flairhotel-Obermüller |
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Tag 2: Sonntag: (Bayerischer
Wald - Tschechische
Republik)
Nach einem guten Frühstück bereiten
wir uns auf die Tagestour vor. Der
Himmel ist noch leicht bedeckt aber
die Regenwolken haben sich über
Nacht verzogen. Bis auf einer von
uns haben das alle registriert und
die Regensachen im Hotelzimmer
gelassen. Wir hoffen auf gutes
Wetter solange er den Regenkombi
trägt. (Ha-ha-ha) Wir fahren ab Untergriesbach in Richtung Schönau, Wegscheid und wechseln anschließend nach Österreich rüber. Uns empfängt eine landschaftlich ansprechende Gegend mit schön zufahrende verschlungene Straßen. An einem kleinen Grenzübergang bei Guglwald fahren wir in die Tschechische Republik Richtung Přední Výtoň am Stausee Lipno liegend. Auf der Uferstrasse entlang kommen wir an unzählige Ferienanlagen vorbei. Bei Želnava verlassen wir den Stausee und fahren entlang am Národní Park Šumava wieder in Richtung Bayerischen Wald zurück. Mittlerweile hat sich die Sonne durchgesetzt und wir kommen auf unserer Fahrt durch Haidmühle-Bischofsreut wo wir im Gasthaus “Am Goldenen Steig” einkehren, um eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.
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Kurze Orientierungpause |
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Kurze
Verschnaufpause |
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Abseits vom Stausee Lipno |
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Wo der Kaffee noch gekocht wird bevor er getrunken wird |
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Von hier aus fahren wir zurück zur Unterkunft “Flairhotel-Obermüller”. Das Wetter ist dank unseres Regenkombifahrers (Der, weil er eisern durchhielt, so manchen Schweißtropfen vergossen hat) schön geblieben. Da es aber noch sehr früh ist entschließen wir uns zu zweit noch eine kleine Tour zu unternehmen. Wir fahren auf der Bundesstraße 388 entlang an der Donau nach Passau. In der Altstadt von Passau halten wir an und schauen uns etwas um. Wir können nur erahnen, was die Hochwasserkatastrophe von vor ein paar Wochen für Schäden angerichtet hat. Der Alltag ist scheinbar längst wieder eingekehrt und wir drehen noch eine Runde mit dem Motorrad durch Passau bevor wir zu den anderen im Hotel zurückkehren.
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Passau: Abseits der Donau |
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Donau |
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Veste Oberhaus (Passau) |
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Scharfrichter Haus |
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Hochwasserpegel |
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Wo Inn und Donau sich treffen |
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Der Rest der Truppe war nicht tatenlos und hat sich in der Zwischenzeit um eine Unterkunft für unsere nächste Etappe in Österreich gekümmert. So können wir uns im Flairhotel-Obermüller kulinarisch verwöhnen und den Abend in Ruhe ausklingen lassen.
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Tag 3: Montag: (Österreich)
Wir haben unsere Navi’s mit den Daten des Zielortes gefüttert. Und wie sollte es auch anders sein, als das unterschiedliche Ankunftszeiten und Entfernungen herauskommen. Wir entschließen uns dem Navi mit der kürzesten Distanz zu vertrauen. Nachdem wir unser Gepäck auf den Motorrädern verschnürt haben starten wir um 9:20 Uhr und fahren zur Donau. Hier soll wohl das erste Zwischenziel sein. Aber nur wo? Wir fahren hin und her bis uns klar wird das wir hier mit der Donaufähre “Obernzell” auf die andere Uferseite wechseln sollen. Wir verzichten darauf, wechseln bei Gottsdorf nach Österreich rüber und wenig später kommt eine Brücke, wo wir die Donau queren können. An der Schlögener Schlinge verlassen wir die Donau und kommen auch abseits der Autobahn gut voran..
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Dann wollen wir mal starten |
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Kurze Rast am Sölkpass |
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Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel, den “Finkensteiner Hof” am Faaker See. Hier werden wir für eine Übernachtung einkehren. Nachdem die Formalitäten erledigt sind, möchte ich mein Motorrad in der Garage abstellen. Dabei bringe ich es fertig einen Spiegel an meinem Motorrad abzubrechen und meine Motorradhose aufzuschlitzen. Der Tag ist für mich gelaufen, das muss ich erst einmal verdauen.
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Tag 4: Dienstag: (Fahrt nach
Slowenien)
Nachdem wir im Finkensteiner Hof ausgecheckt haben, die Motorräder und wir gerüstet sind, geht es los. Wir entscheiden uns gegen den Wurzenpass den wir schon des
Öfteren gefahren sind. Am Grenzübergang Coccau,
der früher für lange
Wartezeiten berüchtigt war, wechseln wir nach Italien. Bei Tarvisio irritiert uns eine Baustelle, wir irren fast eine 3/4 Stunde durch die Gegend und fahren dabei 20 km im Kreis herum. Nachdem wir wieder auf Kurs sind fahren wir die SS 54 del Friuli und nehmen den Predilpass nach Slowenien. Unser Leitwolf hat sein Tom Tom auf “Kurvenreiche Strecke” eingestellt. So wechseln wir abseits von touristisch erschlossenen Straßen und längst verlassenen Grenzübergängen mehrmals die Landesgrenze.
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In Italien angekommen |
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Die Rattenjäger |
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Entlang an der SS 54 |
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Julische Alpen |
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Wir befinden uns in den Julischen Alpen und man kann den Eindruck bekommen wir würden uns im Kreise drehen. Die Straßen lassen gerade Platz für eine Fahrzeugbreite und wir sind froh, dass uns kein Auto entgegenkommt. Die Gegend hier im Nordwestlichen Slowenien scheint Menschen verlassen. Ich stelle mich innerlich darauf ein, dass jeden Moment ein Bär aus den angrenzenden Wäldern uns vor die Räder springt. Zum Glück bleibt uns diese Überraschung erspart und wir kommen langsam wieder in zivilisierteren Regionen. Bei Deskle einem kleinen Ort am Fluss Soca tanken wir unsere Motorräder voll und nehmen eine leckere Suppe als Stärkung zu uns.
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Tom Tom gefundene “Kurvenreiche Strecke” |
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Julische Alpen |
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Unsere letzte Etappe am heutigen Tag führt uns entlang am Fluss Soca bis Nova Gorica (Neu-Görz) von wo wir dann nach Portorož an der slowenischen Adriaküste fahren. Im Haus für
Tourismusinformation in Portorož bekommen wir den Tipp für das “Hotel Tomi”. Wir machen uns auf den Weg und checken für 2 Übernachtungen ein. Um unsere Motorräder über Nacht an einen sicheren Ort unterstellen zu können, bietet der Hotelbesitzer uns seine Privatgarage an und stellt kurzerhand dafür seinen Ferrari nach draußen. Morgen wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen und so können wir heute Abend am Strand von Portorož feiern gehen.
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Hotel Tomi |
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Ich muss leider draussen bleiben |
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Erst einmal den Hotelpool inspizieren |
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Sicht vom Pool auf das Mittelmeer |
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Auf dem Weg zur Partymeile |
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Die Sonnenanbeter haben Feierabend |
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Der Sangria mit Rumtopfcharakter |
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Tag 5: Mittwoch: (Kurztrip
nach Kroatien)
Wir starten unsere Tagestour in dem wir in Portorož ein Stück über die Promenade fahren. Da hier viel Verkehr herrscht fahren wir in Richtung Inland und kommen vorbei am Flughafen von Portorož, kurz vor der kroatischen Grenze. Hier sind wir etwas verwirrt, da sitzen ja Leute in den Häuschen. Ist das eine Mautstation oder etwa schon der Grenzübergang? Es gibt hier tatsächlich noch Grenzübergänge die von Menschen überwacht werden und wir müssen unsere Pässe vorzeigen. Wir fahren über weniger komfortablen Straßen zurück ans Meer und drehen eine kleine Runde durch den Ferienort Novigrad. Beim
Überqueren der Mirna bei Antenal bietet sich uns eine herrliche Aussicht auf die Küste.
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Kleine Bucht bei Tar (Kroatien) |
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Es geht weiter nach Porec, um 4 Bierflaschen in einen bestimmten Supermarkt zu erstehen die für Zuhause bestimmt sind. Wir setzen unsere Fahrt fort und fahren ins Landesinnere. Die Gegend scheint schon nach kurzer Zeit verlassen und wir kommen nur noch vereinzelt durch kleinere Ortschaften. Die Straßen laden nicht gerade zum entspannten Motorradfahren ein und wir entschließen uns wieder zurückzufahren und einen ruhigen Nachmittag in Portorož zu verbringen.
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Tag 6: Donnerstag:
(Dolomiten)
Wir fahren früh los und genießen einen letzten Blick auf das Mittelmeer. Die Entscheidung ist wieder darauf gefallen dem Tom Tom Navi mit “Kurvenreiche Strecke” zu folgen. Eine gute Wahl, wir werden auf für Motorradfahrer attraktiven Straßen geführt und kommen trotzdem gut voran. In einem kleinen Restaurant im Ort Montereale Valcellina machen wir zur Mittagszeit Rast. Eine Speisekarte scheint es nicht zu geben und wir versuchen etwas
Essbares zu bestellen. Trotz den freundlichen Versuchen eines anderen Gastes zu dolmetschen stellt es sich als schwierig heraus. Zum Schluss bekommen wir alle Spaghetti mit Tomatensoße und Parmesan Käse, scheint wohl das Tagesgericht gewesen zu sein. Wir sind am Fuße der Friauler Dolomiten, ab hier wird es endlich wieder bergiger, aber leider sieht es auch nach einer Schlechtwetterfront aus. Um so weiter wir vorankommen um so feuchter wird es. Schade wir müssen Tempo rausnehmen, wenn wir unser Ziel sicher erreichen wollen. Als wir endlich am “Hotel Olympia” in Arabba ankommen erfahren wir das es vor Ort den ganzen Tag geregnet hat. Wir bekommen unsere Zimmer Abseits vom Hotel im Chalet Zirm zugeteilt. Im selben Haus ist eine Gruppe Hamburger Buellfahrer einquartiert.
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Ganz schön feucht |
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Endlich angekommen |
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Blick vom Hotel |
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Unsere Unterkunft |
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Arabba |
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Tag 7: Freitag: (Samnaun -
Ostallgäu)
Nach dem Frühstück machen wir unsere Motorräder unter blauem Himmel und den ersten Sonnenstrahlen fertig zur Abfahrt. Während dessen machen sich die Buellfahrer für ihre Tagestour fertig. Unter lautem Getöse schmeißt einer nach dem anderen den Motor an und fährt vom kleinen Hof. Eine Show die man nicht so schnell vergisst. Wir machen uns auch auf und fahren durch die großartige Welt der Dolomiten. Die Straße zum Reschensee lädt zum angasen ein, dadurch wird unsere Gruppe auseinander gerissen. Als ich am Reschensee ankomme, haben die ersten schon längst zum Stopp angehalten. Von hier aus geht es weiter nach Samnaun, wo wir billig Tanken und etwas
zollfreie Ware mitnehmen wollen. Die Anfahrt über die kurvigen engen Straßen und durch die kleinen Tunnel ist wie immer eine willkommene Abwechslung.
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Reschensee |
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Samnaun |
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Wieder unterwegs kommen wir in Prutz am Gasthof “Hotel Post” vorbei, unsere Unterkunft vom letzten Jahr. Weiter geht es zum Fernpass, auf dem in unsere Fahrtrichtung kaum Verkehr ist. Deutschland hat uns wieder, wir wollen noch ein paar Kilometer machen und fahren Richtung Füssen - Kaufbeuren. Die erste ausgesuchte Unterkunft erweist sich als Flop, keine Menschenseele weit und breit. Zum Glück, wir fahren nach Irsee und kehren im “Irseer Klosterbräu Gasthof” ein. Hier herrscht eine gemütliche Atmosphäre und wir können unseren letzten Abend bei deftiger Hausmannskost und leckeren Klosterbier genießen.
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Irseer Klosterbräu Gasthof |
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Kloster Irsee |
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Irseer Klosterbrauerei |
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Leckere Leberknödelsuppe |
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Haxe war für mich eine unlösbare Aufgabe |
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Klosterbrauerei Biergarten |
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